Methode


Krankheitsaufstellungen, Ressourcenaufstellungen und Berufsaufstellungen
sind eine Form des Systemischen Stellens – ebenso wie das von Bert Hellinger
entwickelte Familienstellen.

Mit Hilfe von Krankheitsaufstellungen ist es möglich, Einblicke in die Dynamik einer Krankheit
zu gewinnen, den Heilungsprozeß zu unterstützen und Lösungen zu finden.
Entsprechendes gilt für Ressourcen- und Berufsaufstellungen.

Alle Formen des Stellens von Systemen basieren auf der Annahme, daß viele individuelle (und
kollektive!) Probleme durch eine Verstrickung in einem der Bezugssysteme des Menschen
entstehen: im Familiensystem, in einer Partnerschaft oder am Arbeitsplatz, es kann aber bei
kollektiven Themen auch der Staat (beispielsweise in Deutschland während des
Nationalsozialismus) oder das Heimatland sein.

Wie die Erfahrung zeigt, geht es oft um die stellvertretende Übernahme von Problematiken,
ein Nachfolgebedürfnis, eine nicht vollzogene Versöhnung oder Würdigung (z.B. bei einer
Kündigung) oder auch eine Blockade im Entwicklungsprozeß dadurch, daß man irgendwo im
System gebunden ist.

Das Anliegen – Einblick in die hinter einem Problem liegende Dynamik zu bekommen und durch
das Wiederherstellen der Ordnung des Systems Lösungen zu finden – gilt im Prinzip für alle
Arten von systemischen Aufstellungen. Hinschauen heilt! Anerkennen, was ist, ist der erste
Schritt auf dem Weg zur Heilung oder Klärung.

Gearbeitet wird immer mit der Methode der stellvertretenden Wahrnehmung.

Auch Einzelaufstellungen sind möglich.